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Nach einer Zwischenlandung in Bangkok landeten wir am Morgen in Hanoi. Es waren nur etwa 18 Grad und wir starteten mit dem Besuch des Bao Tang Lich Museums, um uns über die Frühgeschichte von Vietnam zu informieren. Die frühesten Spuren menschlicher Aktivität lassen sich 300.000 bis 500.000 Jahre zurückdatieren. Wir besuchten dann die St. Josephs Kathedrale und das Opernhaus.
Am 2. Tag besuchten wir das Mausoleum von Ho Chi Minh, oder Onkel Ho, wie die Vietnamesen ihn nennen. Wir besichtigten seine Wohnhäuser und sahen den ehemaligen Präsidentenpalast, der gleich neben dem Mausoleum liegt. Danach besichtigten wir die Einsäulenpagode und den Tran Quoc Tempel.
Unser Reiseleiter hatte uns zu einer Rikschafahrt durch die quirlige Altstadt eingeladen. Das war die beste Gelegenheit, das Leben auf der Straße, den Verkehr in dieser 6,5 Millionen Stadt hautnah zu erleben. In der Stadt fahren Millionen von Motorrollern und Mopeds. Man hält sich kaum an Regeln, jeder nimmt aber Rücksicht auf den Anderen ....und es funktioniert.
Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Vietnamfilm
Am Abend besuchten wir eine Vorführung des traditionellen Wasserpuppentheaters. Eine Kunstform aus dem 10. Jahrhundert. Puppen werden an langen Stangen im Wasser bewegt.
Die Halong Bucht war unser Ziel am 3. Tag. Es war eine Bootsfahrt in der bekannten Bucht mit der Emeraude geplant. Leider war es eine kühle und dunstige Angelegenheit. Die Halong Bucht liegt im Golf von Tonkin im Norden Vietnams. Es ragen fast 2000 Kalkfelsen mehr oder weniger hoch aus dem Wasser.
Am 4. Tag besuchten wir auf der Rückfahrt von der Halongbucht das Keramikdorf Bat Trang und flogen dann nach Hue, der alten Kaiserstadt.
Hue, das am Parfümfluss liegt, war für mehr als 140 Jahre auch Hauptstadt von Vietnam. Wir besuchten am 5. Tag die alte Kaiserstadt und die Thien Mu Pagode. Die Kaiserstadt war damals administratives und politisches Zentrum des Hofes und die Wohnstätte der kaiserlichen Familie.
Am 6. Tag fuhren wir eine längere Strecke Richtung Süden über den Hai Van Pass nach Da Nang. Ganz in der Nähe von Da Nang liegt das idyllische Städtchen Hoi An, das wir am Nachmittag besuchten. Die romantische Gassen, die idyllische Lage, die intime Atmosphäre und die freundlichen Menschen, machen Hoi An sehenswert und sympathisch.
Der 7. Tag stand ganz im Zeichen der Cham Kultur. Wir besuchten My Son, die wichtigste Kultstätte in Vietnam. Das Königreich der Cham erlebte vom 8. bis zum 14. Jahrhundert in Zentralvietnam seine Blütezeit. Die Cham waren ein hochentwickeltes Volk, das in Kunst und Kultur dem Einfluss der benachbarten Khmer unterlag.
Am Nachmittag, zurück in Hoi An, machten wir einen Kochkurs in vietnamesischer Küche. Unter anderem machten wir uns mit der Herstellung der vietnamesischen Glücksröllchen vertraut. Sie werden aus Reisfladen hergestellt und mit verschiedenen Gemüsen gefüllt.
Am 8. Tag fuhren wir entlang der Küste nach Qui Nhon. Auf dem Weg lag My Lai, das durch das Massaker von 1968 bekannt gewordene Dorf in dem von amerikanischen Soldaten über 500 Menschen abgeschlachtet wurden. Ein kleines, von einem Amerikaner gestiftetes, Museum zeigt beeindruckend was damals passiert war.
Der 9. Tag diente der Enspannung. Wir genossen einen Tag in einem schönen Hotel am Strand von Qui Nhon.
Am nächsten, dem 10. Tag, ging es mit dem Flugzeug nach Saigon oder neu: Ho Chi Minh Stadt. Wir besuchten verschiedene Märkte und am Nachmittag, die Thien Hau Pagode. An der Wand der Pagode hingen die Wunschzettel, die mit spiralförmigen Räucherkegeln an die Decke gehängt werden. Sie brennen dort je nach Größe 2-4 Wochen.
Am 11. Tag besuchten wir das Tunnelsystem von Cu Chi, das Symbol des Widerstandes des vietnamesischen Volkes gegen Fremdbestimmung und Unterdrückung. Als in den 60er Jahren die Amerikaner wenige Kilometer vor den Toren Saigons ihr Hauptquartier errichteten, ahnten sie nicht, dass der Feind direkt unter ihren Füssen lauerte.
Am Nachmittag besuchten wir einige Gebäude, die während der französichen Besatzungszeit gebaut wqurden, wie die Kirche Notre Dame und das Gebäude der Hauptpost.
Am 12. Tag machten wir eine Bootsfahrt im Mekong Delta um die schwimmenden Märkte zu sehen. Die Menschen aus der gesamten Umgebung kommen hierher um von den Bootsleuten Obst und Gemüse zu kaufen, was sie dann in ihren Dörfern weiter verkaufen.
Am Abend des 12. Tages und zum Abschluss der Reise machten wir eine Bootsfahrt mit der Bonsai auf dem Saigon Fluss. Der Abend verging schnell mit einem leckeren Buffet, traditionellen und westlichen Klängen.
Da unser Flug erst am Abend des 13. Tages ging, hatten wir noch Gelegenheit uns einiges anzusehen. Wir machten noch einen Spaziergang durch Saigon, besuchten einen Markt und eine Pagode. Am späten Nachmittag wurden wir zum Flughafen gebracht und traten unseren Heimflug an.





















